30 besondere Musikvideos…

Unter aktuellen Blogbeiträgen bin ich über die 30-Day Film Challenge von Singende Lehrerin gestolpert. Ich stelle statt 30 Filmen, 30 Musikvideos vor, die ich mir ständig anschaue oder mit denen ich aufgewachsen bin. Es hätte eine weitere Medienbiographie werden können, aber die Einträge der Filmchallenge klangen spannender. Ich nehme generell das erste, was mir einfällt.

1. Das erste Musikvideo, woran du dich erinnerst, gesehen zu haben

Es dürfte „You got it (The right stuff)“ (1988) von der Boyband New Kids On The Block sein. Denn meine Mutter behauptete immer, es sei meine Lieblingsband gewesen, als ich 4 oder 5 Jahre alt war. Sie hat das Konzert auf Kassette aufgenommen. Bei der Auswahl an Boybands habe ich keine Ahnung, warum diese meine Lieblingsband gewesen soll.

New Kids on the Block

Die meisten Kinder wachsen vermutlich zuerst mit Popmusik auf. Zudem passte die Gruppe zum Zeitgeist der Wende von den 80ern zu den 90ern. Die Gruppe selbst ist eine der wichtigsten Boybands mit einem Weltrekord an verkauften Merchandise gewesen.

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WP vs. Yt: Problematische Seiten melden

Gerade stelle ich erfreut fest, dass WordPress sich besser verhält als Youtube. Allgemein gesagt.

Was passiert, wenn eine Seite gemeldet wurde?

Auf der einen Seite Yt: Seit kurzem vermehrt Datingwerbung vor Videos. Die Werbung führt natürlich nicht zu bekleideten Frauen vor Webcams. Im Meldeformular für unangebrachte Werbung kann ich nicht einmal den Link zu dieser Werbung eingeben!

Videos mit Gewalt oder schweren Unfällen bleiben oft über Jahre und ohne Altersbeschränkungen online. Die pornographischen Inhalte bekommen von Yt mehr Aufmerksamkeit. Aber nicht, wenn die Leute halbwegs angezogen sind.
Kindervideos, die natürlich verdeckt mit Geheimsprache veröffentlicht werden, bleiben trotz Hinweisen, nicht zuletzt durch schmierige Kommentare, online. Davon habe ich leider auch schon einige gefunden und nichts passierte. Mittlerweile machen auch Journalisten Druck auf die Plattform.

Politisch extreme Videos mit Hassbotschaften, die nicht nur empfindliche „Gutmenschen“ aufbringen, bleiben auch oft lange im Netz. Es soll eine Debatte die Lösung sein, statt Zensur.

WP hält sich auch gerne aus politischen Dingen heraus. Die Meldekriterien sind wie bei Yt. Vor lauter Orientierungslosigkeit auf der Internetseite weiß ich aber nicht, wo man Inhalte melden kann. Bei Yt steht es unter jedem Video, hier muss ich in einem alten Forenbeitrag nutzen, um das Meldeformular zu finden. Das englische Meldeformular.

Vor ein paar Wochen machte mich der Titel eines Beitrags stutzig. Ehe ich mich versah, landete ich auf einem Fetischbeitrag mit kinderpornographischen Fantasy-Geschichten. Diese Masche werde ich so schnell nicht vergessen. Die Beiträge waren auch schon teilweise Jahre alt. Alles funktionierte mit geheimen Botschaften. Nur in einem Beitrag war die Autorin (jupp, eine erwchsene Frau) sehr mutig und direkt.

Der Blog war Teil eines Netzwerks mit entsprechenden Fans. Als ich heute einen Blog ‚für Erwachsene‘ meldete, schon das dritte Mal dieses Jahr, fragte ich mich, ob der Fetischblog noch online ist. Und tatsächlich: Trotz des komplizierten Meldeprozederes hat WP den Blog gesperrt!

Es lohnt sich also noch, fremde Blogs zu lesen und unangebrachte Inhalte zu melden.