Erased (2017): Wenn Kinder einen Mörder suchen…

Die Stadt, in der es mich nicht gibt

Satoru Beweislast: An Satorus Hand klebt das Blut seiner Mutter | © Pretty Much Geeks

Erased“ sticht allein durch das Thema Zeitreisen heraus. Die Serie ist eine Geschichte über Freundschaft, wie sie für die Animewelt typisch ist. Wer aber glaubt, es gehe um glückliche Kinder, die im Schnee spielen, ist der falschen Fährte von Kei Sanbe gefolgt.

Die Serie enthält: Erinnerungslücken, viel Schnee, Zeitreisen, die Klasse 5D, einen erfolgreichen Serienmörder, toughe Mütter, Kindesmisshandlung, einen Rollstuhl

Handlung: Satoru, 29, gerät seit einigen Jahren immer wieder in eine Zeitschleife, die es ihm erlaubt, Katastrophen noch einmal zu erleben und zu verhindern. Bislang sprang er wenige Minuten in die Vergangenheit zurück. Als er mit seiner Mutter unterwegs ist, erlebt er wieder einen Sprung. Doch ist es seine Mutter, die das Problem erkennt und so die Aufmerksamkeit eines Serienmörders auf sich zieht. Nachdem sie ermordet und Satoru zum Hauptverdächtigen wird, springt er 18 Jahre in seine Heimat Hokkaido zurück. Was ihm seine Mutter nicht rechtzeitig mitteilen konnte, war die Verbindung zwischen dem Serienmörder und Februar 1988, wo Satoru als nun Zehnjähriger landet. Denn Anfang März würde seine Mitschülerin Kayo das erste Opfer werden. Satoru erinnert sich nun, dass er Kayo als letzter lebend sah und er seinen angeblich unschuldigen Bekannten die Todesstrafe aufbrummte. Er will den Serienmörder dingfest machen, bevor er das Leben von ihm und all der anderen zerstört. (FSK: 12)Weiterlesen »

Bibliothek goes online: Über 2.000 Comics und Manga kostenlos im VÖBB!

Die Berliner Bibliotheken bieten ihre Comicsammlungen nun online an. Hauptstprache ist englisch. Darunter ist die riesige Sammlung der ZLB, die mit ihrem Comicprojekt im Standort der Amerika-Gedenk-Bibliothek zur Bildung und Forschung beiträgt. Man kann sich nun Comics und Manga wie „The Walking Dead„, „Saga„, „Astro Boy“ oder „Star Wars“ mit dem Bibliotheksausweis ausleihen. Die Kategorien […]

Greenwashing, Blackfishing, Pink Money – In welcher grünen Politik leben wir?

So, jetzt habt ihr mich soweit. Bisher habe ich darauf geachtet, keine Parteien hervorzuheben oder zur Wahl bestimmter Parteien aufzurufen. Eher ging es immer darum „doof-doof-doof“ und „Geht wählen!“. Meine Meinungen passten bislang zu zwei Parteien. Es wurden zwei, weil die erste für mich unwählbar wurde. Jetzt wird es die andere… Im September ist die Wahl und ich gebe dazu meine hochqualifizierte Meinung ab.

Mit dem Abgang der aktuellen Kanzlerin könnte sich mit der neuen Regierung einiges in der Kultur verändern. Als Kind empfand ich den Wechsel von Kohl zu Schröder als notwendig. Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass jemand 16 Jahre an der Macht bleibt. Dann kam Angela. Der Grund, warum ich mich bei langen Regierungszeiten unwohl fühle, ist der Eindruck, andere Politiker wirken dann inkompetenter als das Staatsoberhaupt.

Wer auch immer jetzt kommen mag, könnte die Fahrtrichtung nachhaltig verändern. Im Moment sieht es nach BaWü in groß aus und mich macht das nervös! Jeder wünscht einer Regierung gutes Gelingen; im eigenen Sinne. CDU und Grüne passen aber nicht zusammen. Auch wenn es einige annehmen, glaube ich nicht, dass wir eine grüne Kanzlerin erleben werden. Bis September ist noch Zeit, um Wähler abzuschrecken. Je deutlicher sich die eine Seite des Spektrums hervorhebt, desto stärker reagiert die andere.

Die Grünen haben sich selbst vor langer Zeit verloren. Es waren mal die Rebellen und Friedensaktivisten. In meiner Generation war bereits vergessen, welche „Opfer“ diese Partei in Kauf nehmen musste. An der Parteispitze gab es sogar einen Mord, der ungesühnt blieb, weil sich der Täter selbst tötete. Nach dem Mord an Petra Kelly kam der erste Bruch.

Schon damals hat man parteiintern kritisiert, wie sich die Partei an die anderen annähert und anbiedert. Es brauchte einen Typen wie Greta und Rezo, die darauf aufmerksam machten, dass wir eine Klimakrise haben.

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