Welchen Manga/ Anime würdet ihr produzieren?

Wenn ich groß bin, mache ich meinen eigenen Manga!

Na, kommt euch das bekannt vor?

Eine Freundin recherchierte Mythen, die sie als Autorin bearbeitet und ihre Kumpeline als Zeichnerin. Eine Klassenkameradin war eine so gute Zeichnerin, dass sie ein Doppelstudium anfing, um später vielleicht in die Animation zu gehen. Bei mir lief es auch nicht schlecht: einen Platz im Wettbewerb gewonnen, gute Kritiken online, im Workshop einer Nachwuchsförderung und ich konnte damals – als ich noch eingeübt war – Gesichter mit einem Handschwung zeichnen. Dann kam das Studium. Dort gab es zwei, drei klassische Künstler und sie mochten Comics nicht. Auf Empfehlung gab es Aktzeichnen auf dem Format A0 und Kunstgeschichte.

Jeher kämpfe ich mich durch die Motivationslosigkeit. Mein Zeichenstil verändert sich ständig, weil ich ungeübt bin. Blockaden kriege ich, was früher bei mir undenkbar war! Neulich sprach ein Kumpel über einen Anime, den er entdeckt hatte. Er liebt ihn, denn es seien „seine“ Themen. Da frage ich mich, was „meine“ Themen wären.

Wie würden eure Manga oder Animes aussehen? Was macht diese Geschichten aus?

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Machs gut, Quino!

Am 30. September 2020 starb der spanisch-argentinische Comickünstler Joaquín Tejón alias Qino alias stolzer Papa von Mafalda. Seine „Mafalda„-Reihe machte ihn berühmt. Mafalda und ihre Freunde sind etwa fünf Jahre alt und erleben die Welt als wären sie Philosophen und Politiker. Mein Lieblingscomicstrip ist eine Szene, wo Mafalda an Erwachsenen vorbeigeht, die ihre Hunde ausführen. Mafalda selbst hat eine Schildkröte an der Leine. Als sie bemerkt, dass die Erwachsenen sie auslachen, kontert sie mit: „Rassisten!„.

Seine Werke „Mafalda“ und „Quinoscopios“ wurden animiert und sogar in Braille-Schrift für Menschen mit Sehstörungen gedruckt. Eigentlich hatte er schon aufgehört mit der Serie, da fragte ihn UNICEF, ob er nicht etwas zu Kinderrechten machen könnte. Natürlich passte Mafalda und ihre Truppe perfekt. So wurde Mafalda 1976 die Präsentatorin für alle zehn Punkte der Charta. International erhielt er viele Preise. Darunter die höchsten Auszeichnungen Spaniens und Frankreichs.

An seiner Seite war seit 1960 seine Frau Alicia. Die beiden blieben kinderlos. Qino wurde 88 Jahre alt.

30 besondere Musikvideos…

Unter aktuellen Blogbeiträgen bin ich über die 30-Day Film Challenge von Singende Lehrerin gestolpert. Ich stelle statt 30 Filmen, 30 Musikvideos vor, die ich mir ständig anschaue oder mit denen ich aufgewachsen bin. Es hätte eine weitere Medienbiographie werden können, aber die Einträge der Filmchallenge klangen spannender. Ich nehme generell das erste, was mir einfällt.

1. Das erste Musikvideo, woran du dich erinnerst, gesehen zu haben

Es dürfte „You got it (The right stuff)“ (1988) von der Boyband New Kids On The Block sein. Denn meine Mutter behauptete immer, es sei meine Lieblingsband gewesen, als ich 4 oder 5 Jahre alt war. Sie hat das Konzert auf Kassette aufgenommen. Bei der Auswahl an Boybands habe ich keine Ahnung, warum diese meine Lieblingsband gewesen soll.

New Kids on the Block

Die meisten Kinder wachsen vermutlich zuerst mit Popmusik auf. Zudem passte die Gruppe zum Zeitgeist der Wende von den 80ern zu den 90ern. Die Gruppe selbst ist eine der wichtigsten Boybands mit einem Weltrekord an verkauften Merchandise gewesen.

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