Reisebericht einer Närrin (Teil 6)

Abschließend ein paar Tipps zum Einkaufen. Ortsteile in Klammern sind in der Regel eine größere Empfehlung.

Reisebericht einer Närrin VI

Es geht auch billig! Dazu hat mir Reddit geholfen. Besonders günstig sind die Angebote der Firmengruppe BOOKOFF, was mich zu meiner Kurzgeschichte „DARK OFF“ inspirierte. Dort findet ihr Mode, Bücher, Spiele, Musik, Filme und anderes.

Manga / Anime, Videospiele, Realfilme, Soundtracks

Spielhalle Sailormoon Game CenterWenn ihr Manga sucht, solltet ihr japanisch lesen können. Bei den Animes waren Wareninformationen manchmal mit Preisschildern überdeckt, sehr viel war aber auf japanisch geschrieben. Ich ließ mir die englischsprachigen Regale zu Manga zeigen. In den berühtmen Mangakaufhäusern war es eine handvoll (im wahrsten Sinne!) als Auswahl, teilweise alte Serien oder Beginn ab Band x.

Yaoi- und BL-Freunde sind gut aufgehoben. Es gibt Regale voll mit BL! Übrigens kam nun auch der Anime zu „Banana Fish“ (Akimi Yoshida) heraus.

Akihabara war für mich eine Enttäuschung. Es lohnt sich für Fotos und wenn ihr viiiieeeel Geld los werden möchtet. Spielfiguren, Videospiele und vielleicht noch Animes gibt es am häufigsten. Ein paar Läden verkaufen normalen Merchandise und Cosplayzubehör. Manga lohnen sich bei Japanischkenntnissen. An anderen Orten spart ihr eventuell und findet mehr. Spielhallen und Elektrokram findet ihr überall in der Stadt. Akiba ist dafür wohl der Ort für Autogrammstunden und Veranstaltungen, zum Beispiel im Anime Tower.

 

BOOK OFF

Mandarake (Shibuya: MangaBIBLIOTHEK)

animate (Akihabara: ein bisschen Zeichenmaterial)

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Reisebericht einer Närrin (Teil 5)

Das Geld kam an. Jetzt konnte der Urlaub los gehen. Was ich in Tokio machte und welche Orte empfehlenswert sind.

Reisebericht einer Närrin V

Vorab: Falls ihr weitere Reisetipps für Tokio sucht, könnten euch diese Links gefallen:

Schaut auf das Datum der Artikel und Videos! (Die Info zu den Vielfahrerkarten war nicht taufrisch.)

Die letzten Festivals. Berufsbedingt musste ich im Herbst nach Japan. Durch den Jetlag verschlief ich Halloween. In Japan wird in der Regel vor dem 31. Oktober gefeiert. Am 31. Oktober 2018 soll es in Shibuya aber ordentlich gekracht haben, inklusive Feuerwehr- und Polizeieinsatz.

In dieser Zeit fand das Herbstlaubfest (Momiji Matsuri) statt. Ein beliebter Ort zum Feiern ist der Berg Takao. Über Voyagin fand ich einen Wagashi-Kurs in Kichijoji, einer Station hinter Mitaka. Der Kurs wird von Yuriko Oshima angeboten. Sie ist eine Produktdesignerin, die über Teezeremonien zur Kunst der Wagashizubereitung fand.  Wagashi sind Süßigkeiten aus Bohnenmus. Zum Herbstfest passend formten wir bunte Blätter und verzierten sie mit Regentropfen aus Aga Aga…. und aßen sie auf. Frau Oshima hat uns in ihr schickes Haus eingeladen, wo es am Ende eigens im traditionellen Zimmer eine Teezeremonie gab.

  • Kurse bei Frau Oshima: Yu Art

Herbstblätter Momiji Matsuri WagashiWeiterlesen »

Reisebericht einer Närrin (Teil 4)

Geldsorgen, immer noch Jetlag und die Suche nach Tickets für das Ghibli Museum. Der verlorene Tag.

Reisebericht einer Närrin IV

Der Teufel steckt im Detail… In Berlin war mir bewusst, dass ich in Japan kein Handynetz haben dürfte. Das brauchte ich jedoch, um Geld überweisen zu können. Zu meiner Erleichterung sah meine Mutter die Email am gleichen Tag. Jetzt hieß es, warten und sparen. Wie gesagt, die interessanten Preise starteten ab 1.000 Yen.

Ich blieb im Hotelzimmer und schaute nach langer Zeit wieder Animes. Das Ryokan (traditionelle Unterkunft) wählte ich für die ultimative Japanerfahrung. Die ersten zwei Tage auf dem Futon waren grausig hart. Schlafen ging nur, wenn ich k.o. war. Zum Film gucken lag ich quer auf der Matratze, stopfte das Kopfkissen unter den Bauch und stützte mich mit den Ellenbogen auf der Bettdecke ab. Die Füße wollte ich nicht an die kostbare Wand legen. Ohne zu wackeln ging es für je ein paar Minuten.

Ab dem dritten Tag spürte ich keine Schmerzen mehr. Vielmehr konnte ich auf dem Bauch oder der Seite liegen. Sogar das Sitzen wurde bequem. Ich fühlte mich wie Saitama („One Punch Man„), der beim Fernsehen längs liegt und sich den Bauch krault.

Hinweis: Auf dem Futon solltet ihr euch immer wieder bewegen und beim Schlafen einen geraden Rücken haben.

Nichts mehr mit Spontanität! Jetzt hieß es, planen! Anders als die Reisen zuvor hatte ich wenig Bock auf Bummeln und Sightseeing. Ursprünglich wollte ich viel schlafen, in ein Spa und zum Ghibli Museum nach Mitaka.Weiterlesen »