Wie man Sehnsucht herstellt… (in Serien)

Hello, friend. Bist du real? Gerade liest du nämlich, was ich dir hinterlasse. Du bist kein Bot, weil du mich hören kannst. Seitdem du denkst. Du kennst mich doch? Die Stimme in deinem Kopf?

Mr. Robot [2015-2019 auf USA Network]: Mr. Robot, Elliot Alderson, F Society
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Mit der Hacker-Serie „Mr. Robot“ (USA Network, vier Staffeln) kommt eine moderne Mischung aus Krimi, Psychothriller, Politiktheater und Hommage an die Popkultur zusammen. Die Idee stammt von Sam Esmail, der selbst einen technischen Hintergrund hat und bei dem deutliche Parallelen zum Leben der Protagonisten sichtbar sind. Ursprünglich wollte er einen Film zur Hackerszene produzieren. Daraus entstand eine authentische Technikserie mit Rami Malek, dessen Darstellung des Hauptcharakters gerne parodiert wird.

Zur zweiten Staffel: Leider konnte ich die zweite Staffel aus technischen Gründen nicht abspielen. Zur Vorbereitung habe ich Zusammenfassungen gesehen, wie zum Beispiel das "was zuletzt geschah".

Wir bekommen zunächst Einsicht in die Welt von Elliot Alderson. Dieser ist ein sozial unbeholfener aber begnadeter Programmierer. Er kennt sich mit Computern nicht nur gut aus, sondern er manipuliert gern daran hängende Systeme. In seinem Privatleben spioniert er Menschen aus und erpresst sie, weil es einer guten Sache diene. Denn warum nicht solche Fähigkeiten nutzen, wenn man damit Pädophile ausliefern kann? Oder den untreuen Partner der Psychotherapeutin?

Als professioneller Sicherheitsbeauftragter bei Allsafe Cybersecurity müssen er und seine beste Freundin Angela wichtige Kunden wie den kapitalistischen Riesen E Corp, von Elliot liebevoll „Evil Corp“ genannt, vor Cyberattacken schützen. Für die beiden ist es ein notwendiges Übel; E Corp ist der wichtigste Kunde von Allsafe und sehr wahrscheinlich verantwortlich für den Tod ihrer Eltern.

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Hat The Take recht? (Dysfunktionale Familien)

Der Youtubekanal The Take präsentiert regelmäßig unterhaltsame Analysen zu Stereotypen in den Medien. Besonders bekannt sind sie für ihre feministischen Analysen. In einer aktuellen Folge schauen sie sich Gruppen statt Einzelpersonen an. Es geht ums Phänomen dysfunktionale Familien.

Eine dysfunktionale Familie besteht aus Famlienmitgliedern, die von der Norm abweichen und sich gegenseitig daran hindern, sich in die Gesellschaft erfolgreich zu integrieren. Die Kinder bleiben oft in dysfunktionalen Kreisen wie bei Verwandten oder in der unmittelbaren Nachbarschaft, ohne den Unterschied zur funktionalen Familie kennenzulernen. Damit geben sie ihre Schwierigkeiten und Traumata leicht an die nächste Generation weiter.

The Take macht gleich zu Beginn klar, dass alte Serien und Flme zu Beginn das genaue Gegenteil zeigten: Die perfekte Familie. Mir sind die frühen US-Serien nicht bekannt, aber hierzulande sind beispielsweise Kinderserien wie „Wir Kinder vom Süderhof“ oder „Siebenstein“ (auch wenn die Kinder ein Rabe und ein Koffer sind) im Gedächtnis geblieben. Auch die Daily Soaps wie „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ (GZSZ) oder selbst die tabubrechende „Lindenstrasse“ sind doch sehr milde im Vergleich zu späteren Beispielen dysfunktionaler Familien.

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Greenwashing, Blackfishing, Pink Money – In welcher grünen Politik leben wir?

So, jetzt habt ihr mich soweit. Bisher habe ich darauf geachtet, keine Parteien hervorzuheben oder zur Wahl bestimmter Parteien aufzurufen. Eher ging es immer darum „doof-doof-doof“ und „Geht wählen!“. Meine Meinungen passten bislang zu zwei Parteien. Es wurden zwei, weil die erste für mich unwählbar wurde. Jetzt wird es die andere… Im September ist die Wahl und ich gebe dazu meine hochqualifizierte Meinung ab.

Mit dem Abgang der aktuellen Kanzlerin könnte sich mit der neuen Regierung einiges in der Kultur verändern. Als Kind empfand ich den Wechsel von Kohl zu Schröder als notwendig. Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass jemand 16 Jahre an der Macht bleibt. Dann kam Angela. Der Grund, warum ich mich bei langen Regierungszeiten unwohl fühle, ist der Eindruck, andere Politiker wirken dann inkompetenter als das Staatsoberhaupt.

Wer auch immer jetzt kommen mag, könnte die Fahrtrichtung nachhaltig verändern. Im Moment sieht es nach BaWü in groß aus und mich macht das nervös! Jeder wünscht einer Regierung gutes Gelingen; im eigenen Sinne. CDU und Grüne passen aber nicht zusammen. Auch wenn es einige annehmen, glaube ich nicht, dass wir eine grüne Kanzlerin erleben werden. Bis September ist noch Zeit, um Wähler abzuschrecken. Je deutlicher sich die eine Seite des Spektrums hervorhebt, desto stärker reagiert die andere.

Die Grünen haben sich selbst vor langer Zeit verloren. Es waren mal die Rebellen und Friedensaktivisten. In meiner Generation war bereits vergessen, welche „Opfer“ diese Partei in Kauf nehmen musste. An der Parteispitze gab es sogar einen Mord, der ungesühnt blieb, weil sich der Täter selbst tötete. Nach dem Mord an Petra Kelly kam der erste Bruch.

Schon damals hat man parteiintern kritisiert, wie sich die Partei an die anderen annähert und anbiedert. Es brauchte einen Typen wie Greta und Rezo, die darauf aufmerksam machten, dass wir eine Klimakrise haben.

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