Soll ich es empfehlen? (Manga/ Anime)

Über die Sorge, zu ruinieren…

Gerade stolperte ich über den Kanal Super Eyepatch Wolf. Betrieben wird er von einem Enthusiasten, der mit viel Hingabe Animes analysiert und empfiehlt. Im gesehenen Video zu „Dragonball Z und dem Einfluss der Serie (auf „alles„) spricht er 33 Minuten lang über die Einzigartigkeit von Akira Toriyamas Werk.
Die Lobeshymne hörte nicht auf und ich wartete auf seine Belege. Im Grunde seien es Serien wie „One Piece„, „Hunter x Hunter„, „Naruto“ und „Yu Yu Hakusho„, wobei die letzte fast zeitgleich veröffentlicht wurde.

Dragon Ball ZStudio Ghibli
Dragonball Z und Studio Ghibli | ©  wikipedia.org

Im Jahr 2001, als „Dragonball Z“ im deutschsprachigen Raum über RTL II bekannt wurde, war ich in der Oberschule. Plötzlich sprachen Nicht-Animefans über Animes. Ich erinnere mich an den Beitrag zum Auftakt von „RTL II News„. Eine genannte Besonderheit von „Dragonball Z“ war, dass einige Helden sterben und man ihnen beim Älter werden zuguckt.

Gegen Ende des Videos (25:20) fragt sich Super Eyepatch Wolf, ob er sich die Originalserie wieder anschauen würde. Er bleibt unsicher.

Gerade habe ich eine Gruppe Erwachsener kennen gelernt, die das Animeterritorium beschnuppern. Es sind junge Leute, die Videospiele, Fantasyliteratur und Comics mögen. Nur eben keine Manga oder Animes. Wir starteten mit den Klassikern von Studio Ghibli, weil man damit selten Misserfolge hat. Nicht wahr?Weiterlesen »

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Mind Game (2009) – Wenn nicht jetzt, wann dann?!


Mind Game | © wikipedia.org

Man braucht keine Drogen, um diesen Film zu sehen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, die Drogen danach zu nehmen, um wieder herunter zu kommen! In einem Interview soll Satoshi Kon (u.a. „Paprika„, „Perfect Blue„, „Paranoia Agent„) diesen Film als „outstanding“ (dt. hervorragend) bezeichnet haben. Die Übersetzung des Wortes out|stan|ding ist bei diesem Film eine interessante Spielerei!

Mind Game“ (Maindo Geimu, 2004/09) ist ein in Deutschland eher unbekannter Animationsfilm aus Japan. In Deutschland kam er scheinbar direkt auf DVD. Viel mehr gibt es zu diesem Film kaum zu finden. Es ist bei Studio 4° C (u.a. „Tekkonkinkreet„, „Berserk„, „Justice League„, „Kid Ikarus„) produziert worden. Regisseur war Masaaki Yuasa. Dessen Hirn bescherte uns bereits Werke wie „Kemonozume “ (2002), „Kaiba“ (2008), „The Tatami Galaxy“ (2010) und „Ping Pong“ (2014). Nebenbei arbeitet er an Serien mit, zum Beispiel „Shin Chan„, „Space Dandy“ und „Adventure Time„. Der Film soll auf Blu Ray veröffentlicht werden. Dazu wurde eine Kickstarterkampagne gestartet, die schon nach einem Tag sämtliche Ziele erreichte.

Der Film enthält: Generationen, Träume und Flashbacks, ein Restaurant, einen Wal, Liebeskummer, verschiedene Morde, sexuelle Wünsche, viel Wasser, Farben

Handlung: Nishi wohnt in Osaka. Er ist Mangaka, arbeitet aber in Minijobs. Seit Ewigkeiten ist er in Myon verliebt, die ihn zwar toll findet, aber nun mit einem attraktiveren Typen geht. Nishi bleibt in ihrer Nähe, doch er kann sich nicht durchsetzen. Eines Tages besucht er Myons Familie in deren Restaurant. Zwei unheimliche Männer suchen den Vater, der sich augenblicklich hinter dem Tresen versteckt. Nishi, Myon und ihre Schwester schweigen und werden von den Männern belästigt. Als Nishi versucht, sich zu wehren, wird er erschossen. Durch ein Wunder, reist er zurück in die Vergangenheit. Es ist als wäre er ein neuer Mensch. Er schafft es, mit den Schwestern zu fliehen. Doch anstatt sicher irgendwo anzukommen, landen die drei im Wasser. Das dachten sie zumindest, bis ein alter Mann sie eines besseren belehrt. (FSK: 16)Weiterlesen »