Zweite Manga-Box und das Bloxperiment

Nach, ich glaube vier Jahren, habe ich es endlich geschafft, die nächste Manga-Box fertig zu machen… Manga-Box Die 1. Manga-Box lief sehr leicht von der Hand. Es war eine Art Kurzvorstellung zu bestimmten Fragen rund um den Manga-Bereich. Danach hatte ich bereits sieben weitere Themen und schon einen Entwurf, aber irgendwie schlief es weiter ein. Hier also die 2. Manga-Box.

Ich bin andere Entwürfe für die Artikel durchgegangen und habe manches gelöscht. Zum Beispiel habe ich einen zwei Jahre alten Entwurf gehortet, bei dem ich entscheiden wollte, ob ich mir Werke von kontroversen Künstlern ansehen oder anhören kann. Ich entschied mich dazu, nachdem jetzt dieser Weinstein-Skandal war, einfach einen neuen Eintrag für die Medienbio zu machen. Der Entwurf war auch wieder etwas langatmig und verwirrend. :D

Beim Bloggen fällt es mir schwer, über das Level von Notizen hinaus zu kommen. Ich kann schnell Ideen aufschreiben, so schnipselartig, und speichere sie dann in One Note oder irgendwo in einer Box. Das vergesse ich auch an sich nicht. Es ist aber dann etwas anderes, mich an das zu erinnern, was ich alles damit assoziiert hatte. Noch schlimmer ist danach das Formulieren von ganzen Sätzen… mit wenigen Nebensätzen und Fremdwörtern. Die Uni und Wikipedia haben da leider ein bisschen zu stark auf mich eingewirkt.

hat mal etwas abgeschlossen oder so…
a|fiction|esse

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[ein bissl anders #4] Melancholiker in den Medien

Wo sind die Melancholiker?

Traurig, mies gelaunt, nachdenklich, der Musik lauschend, passiv, grau gekleidet… wir alle haben unser Klischeebild von einem Melancholiker. Dauerhaft betrübte Menschen gelten als melancholisch. Sie sind gerne für sich und nehmen alle Emotionen stärker wahr. Vertrauen zu haben, ist für sie schwer. Melancholiker werden stereotyp gerne mit den Künstlern assoziiert. Sie machen nicht einfach Musik. Sie kreieren, um zu existieren… Übertrieben ist ihr Anspruch auf Tiefsinnigkeit und der leichte Hang zum Leiden. Sensibel sind sie dennoch. Psychiater verwendeten das Bild des Melancholikers für depressive Menschen.

Einige Charaktere mit melancholischen Zügen wurden durch Ereignisse geprägt. Einige sind seit der Geburt so. Besonders gut kombinierbar sind Melancholie und Liebeskummer. Grace Adler („Will & Grace„) lebt als Designerin in einer WG mit ihrem Ex zusammen. Sie sucht einen Partner, doch die große Liebe ihres Lebens scheint noch immer ihr Ex zu sein. Der ist nur leider schwul. Emma Bovary („Madame Bovary„) ist von ihrer langweiligen Ehe angewidert und geht nur in ihrer Idealwelt auf. Es gibt kurze Lichtblicke, doch am Ende wählt sie den Tod. Ansatzweise melancholisch sind die Hauptfiguren in „The Big Bang Theory„, die zwar akademisch viel leisten, jedoch im Privatleben oft unzufrieden sind. Raj leidet unter selektivem Mutismus, findet keine Freundin und steht unter dem Druck seiner wartenden Eltern. Leonard ist pflichtbewusst, wird aber oft abgestraft. Oft erinnert er sich an schlechte Ereignisse und fühlt sich trotz Freundin klein. Kevin Arnold („Wunderbare Jahre„) blickt auf seine Schulzeit zurück. Er gehörte zu den Außenseitern und war in eine Mitschülerin verliebt, mit der mehrere Male zusammen war. Trotz der manchmal lustigen Erinnerungen und der Tatsache, dass jedes Leben Höhen und Tiefen hat, wirken Kevins Worte im Nachhinein stets nachdenklich und bedrückend.

Melancholische Kinder gibt es ebenfalls. Beispiele sind der Geister sehende Cole Sear („The Sixth Sense„) oder die trauernde Molly Singer („Corinna, Corinna„). Charlie Brown („The Peanuts„) ist ein bekannter Pechvogel. Regelmäßig zweifelt er an seinem Glück und hat wenig Selbstvertrauen.

Zwei Charaktere können auf unterschiedliche Art dieselbe Persönlichkeit darstellen.Weiterlesen »

Wie lang sind 5 Minuten wirklich?

oder

Warum ich nicht kürzen mag…

Kurz und knapp war eigentlich immer etwas für mich. Ich habe in der Schule zwar häufig länger gebraucht, wurde aber schnell ein Anhänger von knappen Stichpunkten. An der Uni hieß es plötzlich, Ein-Wort-Stichpunkte seien ein No-No! Da kam von mir nur ein: „Echt? Mist!“.

Anders ist es beim Bloggen oder den Kurzgeschichten. Ich bin vermutlich vom Schlag J. R. R. Tolkien. Wenn es nach mir ginge und ich etwas eloquenter wäre, gäbe es bei mir Beschreibungen zu jeder Handbewegung, Grimasse und Ähms aus meiner Umgebung. Dann wäre es nicht nur „Sailor Moon, die Review„, sondern „Sailor Moon, Review zum Opening (Teil 1)“ usw.Weiterlesen »