8 Jahre Blogs betreuen – Eine Bilanz [Hobbyrama #2]

Schreiben. Hallo? Schreib.

Als ich mein Studium beendete, orientierte ich mich um. Mir gefiel das Schreiben ungemein und ich konnte seit der Grundschule viel notieren. Für Journalismus war ich nicht geschaffen. Für Kolumnen hätte ich Expertise beweisen müssen. Zumindest dachte ich, man müsse für beides irgendwann einmal viel recherchiert haben. Das Recherchieren habe ich erst im Berufsleben gelernt. Meinen Schreibstil fand ich gar nicht mal so interessant.

Im Internet stieß ich immer wieder auf WordPress, Blogger.com, tumblr, Blog.de, twitter und dieses Wort bloggen. Vorerfahrungen hatte ich durch facebook und msn, wo man etwas längeres für seine Freunde und Familie schreiben konnte. Mein Denkprozess lautete: „Ich kann so anfangen und übe dabei. Dann habe ich Erfahrung und ein Portfolio.“ Ich entschied mich schließlich dazu, alles zu meiden, was Google und Social Media gehört. WordPress war eine neutrale Seite und konnte von der Größe mithalten.

Es kamen Zweifel. Ich überlegte noch enige Tage, ob ich es wirklich tun sollte. Worüber kann ich ausdauernd schreiben? Mit mir kann man nicht über viele Themen diskutieren. Ich bin ein ruhiger Mensch und Stubenhocker. Meist verbringe ich meine Zeit vor einem Bildschirm, nicht einmal vor einem Buch. Die Idee vom Medienblog entstand, wo es natürlich um Manga und Anime gehen soll. Gleichzeitig schloss ich Filme und Serien aus. Es gab viele Blogs zu Medieninhalten und ich wollte einen Weg finden, den Blog meiner Persönlichkeit anzupassen. Deshalb der Avatar mit dem Fenster.

Mittlerweile habe ich seit 2013 zwei Blogs und möchte ein paar Tipps geben.

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Wie man Sehnsucht herstellt… (in Serien)

Hello, friend. Bist du real? Gerade liest du nämlich, was ich dir hinterlasse. Du bist kein Bot, weil du mich hören kannst. Seitdem du denkst. Du kennst mich doch? Die Stimme in deinem Kopf?

Mr. Robot [2015-2019 auf USA Network]: Mr. Robot, Elliot Alderson, F Society
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Mit der Hacker-Serie „Mr. Robot“ (USA Network, vier Staffeln) kommt eine moderne Mischung aus Krimi, Psychothriller, Politiktheater und Hommage an die Popkultur zusammen. Die Idee stammt von Sam Esmail, der selbst einen technischen Hintergrund hat und bei dem deutliche Parallelen zum Leben der Protagonisten sichtbar sind. Ursprünglich wollte er einen Film zur Hackerszene produzieren. Daraus entstand eine authentische Technikserie mit Rami Malek, dessen Darstellung des Hauptcharakters gerne parodiert wird.

Zur zweiten Staffel: Leider konnte ich die zweite Staffel aus technischen Gründen nicht abspielen. Zur Vorbereitung habe ich Zusammenfassungen gesehen, wie zum Beispiel das "was zuletzt geschah".

Wir bekommen zunächst Einsicht in die Welt von Elliot Alderson. Dieser ist ein sozial unbeholfener aber begnadeter Programmierer. Er kennt sich mit Computern nicht nur gut aus, sondern er manipuliert gern daran hängende Systeme. In seinem Privatleben spioniert er Menschen aus und erpresst sie, weil es einer guten Sache diene. Denn warum nicht solche Fähigkeiten nutzen, wenn man damit Pädophile ausliefern kann? Oder den untreuen Partner der Psychotherapeutin?

Als professioneller Sicherheitsbeauftragter bei Allsafe Cybersecurity müssen er und seine beste Freundin Angela wichtige Kunden wie den kapitalistischen Riesen E Corp, von Elliot liebevoll „Evil Corp“ genannt, vor Cyberattacken schützen. Für die beiden ist es ein notwendiges Übel; E Corp ist der wichtigste Kunde von Allsafe und sehr wahrscheinlich verantwortlich für den Tod ihrer Eltern.

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