Fazit Anime Berlin-Festival (2017)

Auch dieses Jahr ging ich zum Anime Berlin-Festival im Kino Babylon, welches zum zweiten Mal statt fand. Dieses Mal gab es ein Poster, das auch nach Anime aussah. Man hat sich erneut ein paar Dinge für die Veranstaltung ausgedacht. So gab es einen Workshop, Künstlerstände mit Ausstellung, ein Maidcafé, Filmvorträge und ein „Sailormoon„-Event. Das Publikum war jedoch wieder älter und untypisch für die Szene. Viele Sitze blieben leer, als ich dort war.

Im Programm gab es ein paar Highlights, die mich leider nicht ansprachen oder die ich verpasst hatte. Nicht angesprochen fühlte ich mich von der Makoto Shinkai-Reihe. Gestern startete ich wieder einen Versuch und schaute mir „Children who chase the lost voices“ (2011) an. Irgendwann ging ich hinaus, weil mir der Film nicht gefiel. Nach den ersten Filmen, die ich von ihm gesehen hatte, erhoffte ich mir wenigstens bei diesem einen Treffer, aber erneut war es ein Durchhänger. Die Ecchi-Reihe mit ihren FSK 18-Filmen sprach mich auch nicht an. Verpasst hatte ich leider die historischen Animes. Es war zeitlich einfach nicht drin. Zu schade. Bei dem „Ghost in the Shell„-Filmen habe ich schließlich auch „nein“ gesagt. Der Preis wurde gesenkt, aber bei 7€ geht es nach vier Filmen doch recht tief ins Portemonnaie. Leider wurde das Festivalticket abgeschafft. Ich frage mich, warum.Weiterlesen »

Animetipp für Weihnachten: Yuri!!! On Ice (2016) – So schwul nun auch wieder nicht…

Intro Yuri on ice
(v.l.n.r.: Yuri, Viktor, Yuuri)

Nicht weihnachtlich, aber immerhin winterlich:

Yuri!!! On Ice“ (2016), geschrieben von Mitsurou Kubo,  rührt gerade viele Herzen. Die Produktion von Studio MAPPA und der Regisseurin Sayo Yamamoto („Lupin III“, Michiko and Hatchin“) wurde erst im Oktober veröffentlicht, wird aber bereits vielseitig gelobt und bekam Auszeichnungen vom Streamer Crunchyroll. Am 21. Dezember kam die zwölfte und damit letzte Folge. Die Choreographien stammen vom Ex-Profiläufer Kenji Miyamoto. Interessant ist die Beziehung zwischen den Protagonisten, die ganz zaghaft mit dem alten Vorurteil vom schwulen Eiskunstläufer spielt.

Die Serie enthält: Eis, Bauchspeck, komplette Küren, glitzernde Anzüge, Pudel, Versprechen, die Weltrangliste, Essen

Handlung: Yuuri Katsuki ist ein 23-jähriger Profieiskunstläufer aus Japan. Nach einer Episode von Stress hing er die Schlittschuhe zunächst an den Nagel. Durch einen kleinen Zwischenfall kommt der Weltrangbeste, Viktor Nikiforov (RUS),  eines Tages in Yuuris Heimatstadt und bleibt, um dessen Trainer zu werden. Damit beschließt Viktor auch, seine eigene Karriere zu unterbrechen. Yuri Plisetsky (RUS) ist ebenfalls einer der besten Eiskunstläufer und mächtig erzürnt über die Entscheidungen. Ehe Yuuri die Chance bekommt, nein zu sagen, werden er und Yuri nicht nur Konkurrenten, sondern treten in einer Reihe von internationalen Wettbewerben gegen die besten Läufer der Welt an. Während Yuri dem Druck scheinbar Stand hält, muss Viktor stets das meiste aus Yuuri herausholen. Dabei kommen Yuuri und Viktor sich vor den Augen der Öffentlichkeit immer näher. – (FSK: k.A.)Weiterlesen »

Fazit Anime Berlin-Festival (2016)

Am Anfang war das Problem. Das 1. Anime Berlin-Festival fand vom 4. bis 14. August 2016 im Kino Babylon in Berlin statt. Ich erfuhr davon über Facebook. Natürlich freute ich mich, denn endlich musste ich nicht allzu weit fahren und konnte damit acht von geplanten elf Veranstaltungen besuchen. Das Programm wurde von Kino spät online gestellt, Facebook war schneller. Ich weiß aber, dass es auch Zeitschriften und Onlineportale als Werbepartner gab. Auf animexx und Kazé schaue ich nicht oft. Kazé hat aber auch erst zwei Tage vorher davon gesprochen.

Das Werbeposter war untypisch für Anime. Nach meinem ersten Besuch am zweiten Festivaltag , ist es mir im Bahnhof nahe des Kinos aufgefallen. Ansonsten habe ich es nur auf der Kinoseite gesehen. Es zeigt die beinespreizende Protagonistin aus „Die Tragödie der Belladonna“ von Eiichi Yamamoto, einem feministischen Anime aus en 70ern. Worauf sie sitzt, erkannte ich erst, nachdem ich den Film gesehen hatte… Normalerweise springe ich fast, sobald ich Kulleraugen von Mangafiguren sehe. An diesem Poster wäre ich ständig vorbeigelaufen, solange ich nicht die Schrift gelesen hätte. In fast allen Vorstellungen, die ich gesehen habe, war wenig los. Ich kam allerdings fast nur zu den Abendvorstellungen. Vor Ort selbst war genug Material da, um sich zu informieren und Werbung zu machen.Weiterlesen »