Szenen aus der Heimat I [Medienbio #11]

Wo ich hier sitze und dem Gewitter lausche, schreibe ich über ein Sehnsuchtsthema. Die Heimat. Ein Kampfbegriff. Bis heute weiß ich nicht, ob ich sie gefunden habe.

Als ich klein war, gab es einen Reisepass von mir. Ich habe angeblich in ihn hineingekritzelt und verursachte damit einen Riesenärger am Flughafen. Angeblich konnten wir so beinahe nicht nach Deutschland zurückfliegen.

Meiner Mutter wäre es gelegen gewesen. Doch unser aller Leben fand mittlerweile in Deutschland statt. In ihrer Heimat streng genommen. Sie wollte nicht zurück. Mein Vater wollte es. Ihr Land, die DDR, existierte nicht mehr. Da sie anders war, fühlte sie sich auch in der DDR fremd. Oft genug hat sie die Veranstaltungen der FDJ geschwänzt und früh angefangen, diverse Fremdsprachen zu lernen.Weiterlesen »

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Fazit Anime Berlin-Festival (2017)

Auch dieses Jahr ging ich zum Anime Berlin-Festival im Kino Babylon, welches zum zweiten Mal statt fand. Dieses Mal gab es ein Poster, das auch nach Anime aussah. Man hat sich erneut ein paar Dinge für die Veranstaltung ausgedacht. So gab es einen Workshop, Künstlerstände mit Ausstellung, ein Maidcafé, Filmvorträge und ein „Sailormoon„-Event. Das Publikum war jedoch wieder älter und untypisch für die Szene. Viele Sitze blieben leer, als ich dort war.

Im Programm gab es ein paar Highlights, die mich leider nicht ansprachen oder die ich verpasst hatte. Nicht angesprochen fühlte ich mich von der Makoto Shinkai-Reihe. Gestern startete ich wieder einen Versuch und schaute mir „Children who chase the lost voices“ (2011) an. Irgendwann ging ich hinaus, weil mir der Film nicht gefiel. Nach den ersten Filmen, die ich von ihm gesehen hatte, erhoffte ich mir wenigstens bei diesem einen Treffer, aber erneut war es ein Durchhänger. Die Ecchi-Reihe mit ihren FSK 18-Filmen sprach mich auch nicht an. Verpasst hatte ich leider die historischen Animes. Es war zeitlich einfach nicht drin. Zu schade. Bei dem „Ghost in the Shell„-Filmen habe ich schließlich auch „nein“ gesagt. Der Preis wurde gesenkt, aber bei 7€ geht es nach vier Filmen doch recht tief ins Portemonnaie. Leider wurde das Festivalticket abgeschafft. Ich frage mich, warum.Weiterlesen »