30 Jahre Carlsen Manga, RBTV zu Besuch, strong Naruto

Endlich melde ich zum Jubiläum von Carlsen Manga zu Wort. Der Verlag begann 1991 mit der Veröffentlichung von Otomos „Akira“ und wir alle kennen die Brocken, die sie als „Einzelbände“ bezeichnen. Ein mittelgroßes Risiko. Mittelgroß, weil es damals in Farbe war und mit der westlichen Leserichtung. Bis heute nicht gelesen, zweimal geschaut und beeindruckt von dem Flair. Es war Zufall, dass der Carlsen Verlag mit der Produktion der Mangaabteilung begann. Dann ausgerechnet diese Brocken von „Akira„! Das muss Schicksal sein.

Viet und Gregor von den Rocketbeans interviewen zwei Mitarbeiter der ersten Stunden. Ein Aufsteller der „Banzai“ ist zu sehen, der Name „Daisuki“ wird in den Raum geworfen; nostalgisch wird es. Zu sehen sind sämtliche Inhalte, Interviews, Meilensteine und Geburtstagsgrüße auf der Seite von Carlsen Comics.

https://www.carlsen.de/manga/jubilaeum-carlsen-manga

Ich freue mich besonders zu hören, dass die Mangabände von „Naruto“ noch immer zum Bestseller gehören. Denn ich habe die Serie immer noch nicht fertig gekauft. Kleiner Hinweis: Nach ein paar Jahrzehnten wird es kompliziert, den Nachschub zu bekommen. „Naruto“ war eine meiner Lieblingsgeschichten in der „Banzai„. Schon im Katalog, der Preview vom Verlag, war ich von der Geschichte besessen. Die ersten Kapitel zu lesen, war aufregend! Es war lange, bevor der Anime im Fernsehen lief. Dank der Bibliothek konnte ich die anschließenden „Banzai„-Bände ausleihen und weiterlesen. Ein paar habe ich gekauft. Damals waren auch „Hunter x Hunter“ und (das gute) „Yu Gi Oh!“ in den Bänden.

Beim Preisverleihung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft bekam ich ein Stirnband vom Dorf Konohagakure. Gut, man konnte ja nicht ahnen, dass ich mich nicht gerne verkleide. Ich informierte mich später über die Preisspanne des Stirnbands auf dem Bahnhof. Als ich zwei Cosplayerinnen (viele davon gab es noch nicht) entdeckte, fragte ich sie nach ihren Vorstellungen. Hätte ich gewusst, wie teuer ich es verkaufen könne, hätte ich lieber noch das zweite Stirnband der Gesellschaft annehmen sollen. Ich habe mein Stirnband dann für satte 10€ verkaufen können. Für eine Schülerin war das viel Geld. Liebes Ninjagirl, vielen Dank! Und danke, Carlsen Comics, für diesen tollen Manga!

Auf weitere 30 Jahre!

Im Besitz eines Carlsen-Jubiläumsshirts…

a|fiction|esse

Erased (2017): Wenn Kinder einen Mörder suchen…

Die Stadt, in der es mich nicht gibt

Satoru Beweislast: An Satorus Hand klebt das Blut seiner Mutter | © Pretty Much Geeks

Erased“ sticht allein durch das Thema Zeitreisen heraus. Die Serie ist eine Geschichte über Freundschaft, wie sie für die Animewelt typisch ist. Wer aber glaubt, es gehe um glückliche Kinder, die im Schnee spielen, ist der falschen Fährte von Kei Sanbe gefolgt.

Die Serie enthält: Erinnerungslücken, viel Schnee, Zeitreisen, die Klasse 5D, einen erfolgreichen Serienmörder, toughe Mütter, Kindesmisshandlung, einen Rollstuhl

Handlung: Satoru, 29, gerät seit einigen Jahren immer wieder in eine Zeitschleife, die es ihm erlaubt, Katastrophen noch einmal zu erleben und zu verhindern. Bislang sprang er wenige Minuten in die Vergangenheit zurück. Als er mit seiner Mutter unterwegs ist, erlebt er wieder einen Sprung. Doch ist es seine Mutter, die das Problem erkennt und so die Aufmerksamkeit eines Serienmörders auf sich zieht. Nachdem sie ermordet und Satoru zum Hauptverdächtigen wird, springt er 18 Jahre in seine Heimat Hokkaido zurück. Was ihm seine Mutter nicht rechtzeitig mitteilen konnte, war die Verbindung zwischen dem Serienmörder und Februar 1988, wo Satoru als nun Zehnjähriger landet. Denn Anfang März würde seine Mitschülerin Kayo das erste Opfer werden. Satoru erinnert sich nun, dass er Kayo als letzter lebend sah und er seinen angeblich unschuldigen Bekannten die Todesstrafe aufbrummte. Er will den Serienmörder dingfest machen, bevor er das Leben von ihm und all der anderen zerstört. (FSK: 12)Weiterlesen »