Einen Tee fürs Klima… (1 Schritt/ Tag)

Hallöchen, setz dich! Ich habe frischen Minztee. Langsam muss ich mich über das Überwintern der Minze informieren. Hoffentlich wächst aus dem Topf noch nächstes Jahr etwas! Hagebutte habe ich auch. Wie frisch es draußen geworden ist. Gleich die erste Erkältung bei mir.

Es gibt eine kleine Bewegung, einen bemerkbaren Ruck durch die Gesellschaft. Mit Sicherheit hat es nicht mit Fridays for Future angefangen, aber kaum sind Kinder beteiligt, werden alle aufmerksam.

„Ja, und warum machen die das?“

Weil sie das Recht zu friedlichen Protesten haben. Die Aktion rund um Greta ging zunächst lange an mir vorbei. Hier in Berlin habe ich nur eine Ankündigung gesehen, aber keine Demonstranten. Dabei habe ich sogar den deutschen Mitorganisator und Sprecher bei der KOSMOS-Konferenz in der Humboldt Uni gesehen. Gleich fiel mir auf: Er will mehr Regierung und die Regierung will weniger Regierung. A total desaster…

Als alter Öko finde ich es nicht mehr spannend, die Friday for Future-Bewegung und den Klimagipfel in Chile zu beobachten. Natürlich ist es Gesprächsthema, zu Hause, beim Wandern und online. Es sind mehr Aktivisten dabei als bei anderen Bewegungen. Mich würde aber nicht überraschen, wenn es zu… nichts führt.

Oh, hier ist etwas Honig. A pro pos Honig: Auf RBTV gibt es die Moderatorin Sofia Kats. Als Biologiestudentin interessiert sie sich wahnsinnig für Ökologie. Ein paar Male hat die hippe Frau mit zwei netten Franzosen über die private Bienenzüchtung auf Dächern gesprochen. Bienenzüchtung ist gerade in. Kats bringt auch Beiträge, die ich früher nicht durchgesessen hätte. Zur Botanik zum Beispiel. Sie spricht über Büffel, die nach Norddeutschland gebracht werden, um die Vegetation abzugrasen. Dabei ist es so nützlich, weil die Tiere das Versumpfen der Landschaft verhinden können. Weiterlesen »

„Mr. Bill“ und das Bildungswesen (Teil 3)

Weg mit den Handys! Weg mit aufgezwungenen Fächern! Weg mit Klassenunterschieden…? Die aktuellen Unruhen in Chemnitz haben wir den Klassenunterschieden und fehlendem Respekt zu verdanken. In Deutschland sind die Grundschulen noch recht gemischt, aber ab der Oberschule gibt es dank des vertikalen Trennungssystems das Gymnasium bis zur Förderschule. Trotz des Aufstiegs in vielen Arbeiterfamilien und der immer höheren Quote an Abiturienten und Studienabsolventen, bleiben die Klassen noch unter sich.

Multiprobleme

Rütli SchuleMr. Bill versucht, auf Augenhöhe mit den Schülern zu sein. das kommt nicht gut an. | © Mr. Bill (1994) auf cinemaxx.de

„Problemlösefähigkeit, Kreativität, Soziales Miteinander!“ wäre mein Slogan, würde ich wie Nena eine eigene Schule gründen. In der DDR gab es die Polytechnische Oberschule. Dort waren die Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse zusammen. Auch hier trennte man „die Spreu vom Weizen„, aber erst nach der 10. Klasse. Bis dahin brauchte es Toleranz. Es blieben Gymnasiasten und Hauptschüler in einer Klasse. Kein Wunder, dass das Modell unter dem Namen Gemeinschaftsschule allmählich zurückkehrt.

Irgendwann wechselte ich auf eine Schule, in der Kinder den Duden oder das Lexikon erst kennen lernten. Ihr Englisch war bescheiden. Es gab keine Regeln zu Kaugummis oder zum Kippeln. An meiner alten Schule packten uns die Lehrer teilweise an den Ohren. Hier gab es Vandalismus und Kontakt zu Drogen. Unter anderem.

Im Bezug auf das schlechte Verhalten gibt es immer noch Debatten um die korrekte Kleidung. Was ist freizügig und was normal im Zeitalter von ISIS. Mr. Bills Schüler sind Soldaten. Sie tragen eine Uniform. Das hält die Doppel-Ds aber nicht vom schlechten Benehmen ab. Genauso wenig die Schüler in Großbritannien, wo Mobbing und fehlender Respekt vor Lehrern ein Dauerthema ist.

Mr. Bill löst Probleme auf eine andere Art. Mit viel Einsatz und dem Schaffen von Wissen. Er bringt den Soldaten Shakespeare bei. Vorher kannte ihn niemand. Später können sie sein Werk „Hamlet“ zitieren. Zuerst lachten sie, dann wollten sie mehr. Und alles begann mit der Neugier eines Schülers.Weiterlesen »

20.03. „#MoinMoin“ – Sendung zum Knutschen

Inhalt (Sendung vom 20.03.2018, RBTV): Lars isst Fleisch. Trotzdem beschwert er sich über Massentierhaltung und Leder. Ist das heuchlerisch, oder sinnvoll? Wie schädlich ist die Lederproduktion? Welche Auswirkungen hat das Gerben von Tierhaut? Woher kommt mein Leder? Was spricht gegen einen Schuh aus Leder? Sind wir wirklich bereit, auf Massentierhaltung zu verzichten? Wie sehr schränkt […]