Wie ich mit Sensationslust und Skandalen lebe… [Medienbio #9]

Der Zeichner einer meiner Lieblingsmanga stand vor einigen Tagen wegen Kinderpornographie in den Meldungen. Mein Gedanke war: „Das war’s! Wenn das in Japan jetzt auch anfängt, dann war’s das!„. In der Zeit, wo in Hollywood fleißig Namen im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen und Belästigungen genannt werden, war der Name Nobuhiro Watsuki so ungewohnt. All die Skandale um Lügen, Sex und Macht sind schwierig für das eigene Gewissen.

 

Nachrichten über Idole und die Großen

Die „Sensation“ bekam ich in den Nachrichten mit. Eine negative Form von Sensation. Wer erinnert sich an Michael Jackson und seine immerhin zwei Prozesse wegen dem Verdacht auf Kindesmissbrauch? Ich war damals selbst ein Kind, als er zum ersten Mal angeklagt wurde. Wie viele bin ich mit ihm aufgewachsen und konnte es zunächst nicht glauben. Es war das erste Mal, dass mich ein Sensationsskandal mitgenommen hat. Auch beim zweiten Prozess wollte ich das Urteil abwarten. Das riesige Aufgebot des Jackson-Klans fand ich auch immer abschreckend und nicht glaubwürdig. Da waren aber auch die  Gegenargumente von der schweren Kindheit, der Geldgier der Familien und den wohltätigen Absichten von Michael. Das Bild, was ich sah, war ein fragiler kränklicher Mann, der verwirrt gewesen sein muss. Nach dem Freispruch blieb für mich alles gleich.Weiterlesen »

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Berlin: Ausstellung zu Webtoons und Web-Manhwas!

Cartoons aus dem Internet? Aus Korea? Dazu gibt es ab dem 17. 10. eine Ausstellung im Koreanischen Kulturzentrum sowie der Korea Manhwa Contents Agency (KOMACON) und des koreanischen Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus. Am 16.10. ist um 19 Uhr die Ausstellungseröffnung, bei der Vorträge gehalten werden und live gezeichnet wird. Zeit:  17.10.- 31.1.2018, Eröffnung am 16.10. […]

Fazit Anime Berlin-Festival (2017)

Auch dieses Jahr ging ich zum Anime Berlin-Festival im Kino Babylon, welches zum zweiten Mal statt fand. Dieses Mal gab es ein Poster, das auch nach Anime aussah. Man hat sich erneut ein paar Dinge für die Veranstaltung ausgedacht. So gab es einen Workshop, Künstlerstände mit Ausstellung, ein Maidcafé, Filmvorträge und ein „Sailormoon„-Event. Das Publikum war jedoch wieder älter und untypisch für die Szene. Viele Sitze blieben leer, als ich dort war.

Im Programm gab es ein paar Highlights, die mich leider nicht ansprachen oder die ich verpasst hatte. Nicht angesprochen fühlte ich mich von der Makoto Shinkai-Reihe. Gestern startete ich wieder einen Versuch und schaute mir „Children who chase the lost voices“ (2011) an. Irgendwann ging ich hinaus, weil mir der Film nicht gefiel. Nach den ersten Filmen, die ich von ihm gesehen hatte, erhoffte ich mir wenigstens bei diesem einen Treffer, aber erneut war es ein Durchhänger. Die Ecchi-Reihe mit ihren FSK 18-Filmen sprach mich auch nicht an. Verpasst hatte ich leider die historischen Animes. Es war zeitlich einfach nicht drin. Zu schade. Bei dem „Ghost in the Shell„-Filmen habe ich schließlich auch „nein“ gesagt. Der Preis wurde gesenkt, aber bei 7€ geht es nach vier Filmen doch recht tief ins Portemonnaie. Leider wurde das Festivalticket abgeschafft. Ich frage mich, warum.Weiterlesen »