Mach’s gut, Jiro!

Jiro Taniguchi

Jiro Taniguchi (1947-2017)
© Citron, via Wikimedia Commons

Einer der großen, alternativen Mangakünstler ist verstorben. Bei ihm ging es klassisch und elegant zu. Er interessierte sich für das alte Japan und den franko-belgischen Comic. Einige seiner ruhigen und sehr realistisch gezeichneten Werke waren autobiografisch. Er hat viele Werke herausgebracht, die auch unter Erwachsenen Fans fanden. Erfolg zu haben war ihm aber nicht wichtig.

In der Modern Graphics-Filiale im Europa Center (Berlin) gibt es im Ausstellraum eine kleine Sammlung an Manga, die sich Besucher anschauen können.

Hier eine kleine Sammlung in einem Video.

© „Manga – Jiro Taniguchi“ auf Youtube von Thomas vom 17.03.2013. Bilder aus dem Manga „Der spazierende Mann“.

Fazit Anime Berlin-Festival (2016)

Am Anfang war das Problem. Das 1. Anime Berlin-Festival fand vom 4. bis 14. August 2016 im Kino Babylon in Berlin statt. Ich erfuhr davon über Facebook. Natürlich freute ich mich, denn endlich musste ich nicht allzu weit fahren und konnte damit acht von geplanten elf Veranstaltungen besuchen. Das Programm wurde von Kino spät online gestellt, Facebook war schneller. Ich weiß aber, dass es auch Zeitschriften und Onlineportale als Werbepartner gab. Auf animexx und Kazé schaue ich nicht oft. Kazé hat aber auch erst zwei Tage vorher davon gesprochen.

Das Werbeposter war untypisch für Anime. Nach meinem ersten Besuch am zweiten Festivaltag , ist es mir im Bahnhof nahe des Kinos aufgefallen. Ansonsten habe ich es nur auf der Kinoseite gesehen. Es zeigt die beinespreizende Protagonistin aus „Die Tragödie der Belladonna“ von Eiichi Yamamoto, einem feministischen Anime aus en 70ern. Worauf sie sitzt, erkannte ich erst, nachdem ich den Film gesehen hatte… Normalerweise springe ich fast, sobald ich Kulleraugen von Mangafiguren sehe. An diesem Poster wäre ich ständig vorbeigelaufen, solange ich nicht die Schrift gelesen hätte. In fast allen Vorstellungen, die ich gesehen habe, war wenig los. Ich kam allerdings fast nur zu den Abendvorstellungen. Vor Ort selbst war genug Material da, um sich zu informieren und Werbung zu machen.Weiterlesen »