Animetipp für Weihnachten: Yuri!!! On Ice (2016) – So schwul nun auch wieder nicht…

Intro Yuri on ice
(v.l.n.r.: Yuri, Viktor, Yuuri)

Nicht weihnachtlich, aber immerhin winterlich:

Yuri!!! On Ice“ (2016), geschrieben von Mitsurou Kubo,  rührt gerade viele Herzen. Die Produktion von Studio MAPPA und der Regisseurin Sayo Yamamoto („Lupin III“, Michiko and Hatchin“) wurde erst im Oktober veröffentlicht, wird aber bereits vielseitig gelobt und bekam Auszeichnungen vom Streamer Crunchyroll. Am 21. Dezember kam die zwölfte und damit letzte Folge. Die Choreographien stammen vom Ex-Profiläufer Kenji Miyamoto. Interessant ist die Beziehung zwischen den Protagonisten, die ganz zaghaft mit dem alten Vorurteil vom schwulen Eiskunstläufer spielt.

Die Serie enthält: Eis, Bauchspeck, komplette Küren, glitzernde Anzüge, Pudel, Versprechen, die Weltrangliste, Essen

Handlung: Yuuri Katsuki ist ein 23-jähriger Profieiskunstläufer aus Japan. Nach einer Episode von Stress hing er die Schlittschuhe zunächst an den Nagel. Durch einen kleinen Zwischenfall kommt der Weltrangbeste, Viktor Nikiforov (RUS),  eines Tages in Yuuris Heimatstadt und bleibt, um dessen Trainer zu werden. Damit beschließt Viktor auch, seine eigene Karriere zu unterbrechen. Yuri Plisetsky (RUS) ist ebenfalls einer der besten Eiskunstläufer und mächtig erzürnt über die Entscheidungen. Ehe Yuuri die Chance bekommt, nein zu sagen, werden er und Yuri nicht nur Konkurrenten, sondern treten in einer Reihe von internationalen Wettbewerben gegen die besten Läufer der Welt an. Während Yuri dem Druck scheinbar Stand hält, muss Viktor stets das meiste aus Yuuri herausholen. Dabei kommen Yuuri und Viktor sich vor den Augen der Öffentlichkeit immer näher. – (FSK: k.A.)

Meinung und Fazit: Wer Angst vor Küssen und Streicheleien zwischen Männern hat, braucht keine Angst zu haben! Es gibt zwar die Folge 7, in der die beiden ihre Beziehung offiziell machen. Dennoch merkt man der Serie den Boys Love-Charakter vorher kaum an… und danach auch nicht. Es ist nicht die anspruchsvollste Serie, aber sie zeigt immerhin komplette Küren sowohl die Kurzprogramme als auch die langen Versionen und die Punktevergaben. Mir fiel im Intro sofort die flüssige Animation der Läufer auf, die wir sicherlich auch Tadashi Hiramatsu (Charakterdesign) zu verdanken haben.  Da es ein Sportanime ist, finde ich diese Details wichtig. Einige Figuren hätte man weglassen sollen, zum Beispiel die drei Plärregeister, und mir ist noch immer nicht klar, warum alle Figuren Japanisch sprechen. Ansonsten kann aber jeder seinem Liebling oder Land zujubeln. Die Geschichte ist ein bisschen zaghaft. Es soll aber eventuell eine zweite Staffel kommen, wo sich alles weiter entwickeln kann. Als Eiskunstlauffan kann ich die Serie wärmstens Neulingen im Eissport empfehlen. Schon allein durch die vielen Patzer, die in der Serie tatsächlich eingebaut sind. Außerdem fängt die Serie den bekannten Niemals-aufgeben-Geist perfekt ein. Kein Meisterstück, aber so schööööön.

Für wen? Sportfreunde; Leute, die Romantik mögen und Leute, die kurze Serien mögen

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