Fazit Blogging 101

♦ Hiermit bestätige ich, a|fiction|esse, meine erfolgreiche Teilnahme am Webinar „Blogging 101“; zu Deutsch sinngemäß „Veröffentlichen netzbasierter Protokolleinheiten  – für Anfänger“. Mit zweijähriger Verzögerung und dreimaligen Anmeldeversäumnis. Zum Abschluss des Webinars erteile ich mir das Prädikat „kaum gehaltvoll“ und wünsche mir für die Zukunft eine schnelle Internetleitung. 1 tear of joy

Die meisten Übungen bei B101 dienen zum Kennen lernen des WordPress-Systems. Wie funktioniert ein Blog? Wie sind Beiträge und Nutzer miteinander verbunden? Was bietet WP als Plattform? Wie erreicht man welche Ziele? Das war der Teil, den ich schon durch andere Tools auf WP kannte (s. Blog-Tipps). Es systematisch durchzugehen, war vielleicht unnötig. Zwei Jahre regelmäßiges Bloggen halt.

Das Visuelle wie immer betörender. In der Zeit des Kurses, der übrigens komplett gratis ist, habe ich ein bisschen am Design weiter gearbeitet. Ich habe mich nun doch zu einem anderem Theme durchgerungen; hat Stunden gedauert. Wie ich die Buttons bearbeite, weiß ich noch nicht (Ich war auf das alte Theme geeicht.). Durch das neue Theme kam ein effektiveres Menü und die Linkfarbe mag ich lieber. Die Schrift ist jetzt hoffentlich noch besser lesbar. Der Wechsel hat tatsächlich das Klickverhalten der Besucher verändert.

Lustig an B101 ist, dass ich gefühlt die einzige deutschsprachige Bloggerin war. Abgesehen vom Bundesligafan, der auf Englisch über Jogi Löw schrieb. Auf meiner Reise traf ich eine lustige Irin , die mit ihrem japanischen Mann und vier Kindern in Saitama wohnt. Bei den Prompt- und Event-Aufgaben war ich kurz davor auf Englisch zu schreiben. Eine Sprache, mit der ich eine lange dynamische Beziehung pflege. Englisch verändert meine Persönlichkeit; wortgewandter und selbstbewusster.

Ergebnis- oder Prozessqualitätsanalysedokumentation? Es sind noch zwei Tage bis B101 endet, aber ich glaube, für mich ist nix mehr dabei. Zwei Dinge habe ich festgestellt.

Erstens: Ich mag es nicht, wenn meine Formulierung zu locker oder alltagssprachlich wird. Also nichts da mit „nix“!

Zweitens: Kurze Beiträge zwischendurch (z.B. Sprich) mag ich immer noch nicht. Sonst kommt mir das hier vor wie bei Twitter. Unter 1.000 Wörter geht hier gar… nichts.

Die Frage, ob ich meine Reichweite vergrößern will, löst bei mir auch eine Sinnkrise aus. Wozu? Bei den ≠ Aktuelles-Veranstaltungen würde ich mir schon mehr Echo wünschen. Allerdings mache ich den Blog eigentlich für mich. Allgemein begreife ich mein Bloggen eher als Teilen. Wenn sich jemand daran erfreut, freue ich mich auch. In Versuchung geraten, mich zu verbiegen, will ich aber nicht. Das passt auch nicht zu mir… also wer mich kennt… ach egal. Jetzt erklärt es auch, warum ich bis heute mein „Publikum“ nicht beschreiben kann. Es kommt und geht eigentlich jeder.

Nachkommende Blogger bitte an Kasse 2. Definitiv solltet ihr euch Prompts und Events auf WP anschauen! Zu Verordnen bei akuten Schreibblockaden oder chronischer Kreativitätsflaute. Die Inspiration setzt mit sofortiger Wirkung ein. Da es dort übrigens fast nur englische Sachen gibt: Wer hat Lust auf ein deutschsprachiges Event?

Zu den Prompts und Events

 

Zuletzt noch der Rausschmiss. Für Blogging 201 muss ich bis „Herbst“ warten. Hoffentlich vergesse ich es nicht wieder. Die Webinare werden übrigens von engagierten Bloggern organisiert. Open Source und so, mein Thema! :)

Es schlussfolgert…
a|fiction|esse

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