Mein schrulliges Blogverhalten

Kurioses, das mir manchmal beim Bloggen auffällt:

+ Ich weiß immer noch nicht, wie ich dich, liebe/r Leser/in ansprechen soll…

+ Ich bin mir auch noch immer nicht sicher, ob ich wirklich Smileys verwenden möchte…

+ Vielleicht haben es einige schon gesehen: Jeder meiner Artikel bekommt nach dem Veröffentlichen eine neue Version! Aus irgendeinem Grund fallen mir Unklarheiten, ein besseres Absatz trennen oder sonstiges immer erst dann auf, wenn ich die Artikel bereits hochgeladen habe. Und so richtig optimal läuft es, wenn ich merke, dass ich eigentlich noch ein paar völlig neue Gedanken hinein setze.

+ Ich habe die Takahashi-Artikel immer noch nicht angefangen…

+ Keine Ahnung warum, aber auf WP benutze ich bestimmte Wörter anders als üblich. Meist geht es um dieses Wort: „Manga“ -> steht im Plural!

+ Es gibt eine Sache, die hasse ich zutiefst: Wenn der Anschein entsteht, man würde von anderen klauen! Umso schlimmer, dass ich beim Bloggen die Erfahrung mache, dass andere durchaus dieselben Formulierungen verwenden wie ich.
Zum Beispiel hatte ich keine Ahnung, wie man Nicht-Cosplayer nennt. Ich wählte „zivil“, obwohl das die Cosplayer recht militant dastehen lässt. Mir fiel aber nichts besseres ein. Ein paar Wochen später lese ich dann bei anderen dieselbe Bezeichnung. Zunächst war ich angenehm überrascht: „Hey, das war richtig?“. Dann aber habe ich mich geärgert. – An dieser Stelle merke ich, aus mir wäre einfach keine gute Künstlerin geworden…

+ Wie oft hatte ich mir vorgenommen, jetzt nichts auf WP zu schreiben..?

+ Ich schreibe oft nüchterner und erklärender als notwendig. Statt irgendwie in die Materie einzusteigen, denke ich mir oft: „Hm, wie erkläre ich es Außenstehenden jetzt am besten?“.

+ Mir fällt ums Verrecken kein anderer Tag für „Psychologie“ ein.

+ Recherchen sind so ein Ding, das ich mir weder zutraue noch habe ich die Energie dafür. Es hält nur unnötig auf und macht perfektionistisch. Ich bin ja auch nicht bei der Zeitung. Und was is? Ecosia…

+ Meine Schreibzeit ist nachts kurz vor Mitternacht. War auch schon im Studium ein leidiges Thema. Auf der anderen Seite singt Patti Smith ja: „… because the night belongs to love„.

+ Musik ist auch so ein Thema. Oft will ich beim Schreiben Musik hören, um dabei zu bleiben. Gleich wohl ich mich durch Schreibwut eher bremsen muss! Dann verbringe ich aber eine halbe Stunde damit, mir instrumentale Musik (also ohne Gesang) zu suchen und lasse es am Ende doch sein.

+ Ich fange oft mit den Überschriften an und lasse mich zu sehr davon ablenken. So langsam wundert es mich nicht mehr, dass meine Kurzgeschichten nie fertig werden…

+ Ich kürze gerne Wörter aus Absätzen heraus, damit die Absätze ästhetischer aussehen.

Ich kann es jetzt bewerten oder ich nutze es zukünftig als Potential. Dass ich angekündigte Artikel nicht schreibe, muss nun echt kein Running Gag werden. Jedoch könnte ich mir vorstellen, dass solche Macken bald zu meinem persönlichen Schreibstil werden. Bin gespannt.

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