Filmtitel-Schwachsinn

Liebe Filmemacher, insbesondere die Kurzfilmmacher,

ich kann verstehen, dass das eigene Werk nicht in der anonymen Masse untergehen soll. Schließlich hat man viel Mühe in das Projekt gesteckt und weiß nicht, wie es aufgenommen wird. Von Geld ist häufig nicht einmal die Rede.

Aber bitteschön, wozu dient dieses Herumspielen mit den Filmtiteln? Wenn Sie einen 10-Minüter einreichen und der Titel fast so lang ist wie die Synopsis, was wollen Sie dann damit erreichen?

Es hilft auch nicht, verschlüsselte Botschaften senden zu wollen, wenn die Titelelemente (z.B. Aufzählungen à la „Lampe, Wurstbrot & Zigarre“) durch eine nicht-verständliche Darstellung im Film selbst untergehen. Die Zuschauer spekulieren sicherlich gerne über Ihren Film und die Geschichte, aber sie wollen auch nicht ewig darüber nachdenken müssen, worum es denn jetzt eigentlich im Film geht!

Und noch etwas: Hören Sie auf, die Filmtitel zu animieren! Es beeindruckt niemanden und bestätigt eher das Vorurteil „große Klappe und nichts dahinter“…

Sie wollen Stimmung aufbauen, dann machen Sie einen verdammt guten Film!

Es warnt
a|fiction|esse

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